Klaus Pipke äußert Bedenken gegen B8-Ausbau in Rheinland-Pfalz

Datum: 20.02.2012  |  Alle Einträge zum Thema

Unser Bürgermeister Klaus Pipke

Bürgermeister Klaus Pipke hat in einem Schreiben an die „Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald“, vertreten durch den Landrat des Kreises Altenkirchen, Michael Lieber, Bedenken zu dem im „Regionalen Raumordnungsplans Mittelrhein-Westerwald“ geplanten dreispurigen Ausbau der B 8 zwischen NRW und Hessen geäußert.

„Es ist richtig“, so Pipke in seinem Schreiben, „dass die B8 zunehmend an Bedeutung als großräumige Straßenverbindung, insbesondere im Wirtschaftsverkehr, gewinnt.“ Richtig ist aber auch: „Das hohe Verkehrsaufkommen auf der B 8 und der damit verbundenen Verkehrslärm stellen eine unzumutbare Belastung für die ansässigen Bürger dar. Eine sinnvolle Entlastung der Ortslage kann nur durch die Schaffung der Ortsumgehung erreicht werden, aber bis zu diesem Zeitpunkt ist die Stadt Hennef bestrebt, die Belastungen der Anwohner durch Durchgangsverkehr nicht weiter zu erhöhen.“

Die Pläne im „Regionalen Raumordnungsplans Mittelrhein-Westerwald“ stehen im Widerspruch zu den Plänen seitens des Landes NRW, das Ende letzten Jahres die Priorisierung für Straßenvorhaben in NRW überarbeitet hatte, demzufolge die Ortsumgehung Uckerath nur noch nachrangig geplant werde.

In Bezug auf den B8-Ausbau jenseits der Landesgrenze schreibt Klaus Pipke an die „Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald“: „Ein Ausbau der B 8 auf rheinland-pfälzischer Seite führt zu einer Attraktivitätssteigerung und somit zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen. Diesem Verkehrsaufkommen ist die vorhandene Infrastruktur auf der nordrheinwestfälischen Seite im jetzigen Zustand nicht gewachsen. Aus Sicht der Stadt Hennef sollten daher die Bestrebungen, die B 8 dreispurig auszubauen, vorerst zurückgestellt werden, zumindest solange eine Behebung der Engpässe im Bereich Uckerath nicht in Sicht ist. Es erscheint wenig sinnvoll, die B 8 auf der einen Landesseite auszubauen und zu beschleunigen, wenn dann unmittelbar hinter der Landesgrenze ein Verkehrskollaps zu befürchten ist.“

Von: Stadt Hennef
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